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Zwei Rehböcke vor qualvollem Tod gerettet |
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Berichte
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Am Freitag, dem 12.8.2011 gegen 5.30 Uhr vernahm Herr Johann Klug, ein in Wildbach allseits bekannter Jäger, lautes Rehklagen aus einem Acker mit hohem Bewuchs.
Weil der Klagelaut nach einiger Zeit aufhörte und er nichts sehen konnte, ging er wieder ins Wohnhaus zurück. Als er nach ca. 1 ½ Stunden wieder lautes Klagen hörte bemerkte er in einer nahen Wiese einen Rehbock, der sein Haupt ständig am Boden hatte. Nach einem Blick durch das Fernglas sah er, dass ein zweiter Bock am Boden lag. Beide Gehörne waren mit einem nicht definierbaren Knäuel umschlungen. Sofort verständigte er telefonisch HM Johann Führer. Zusammen gingen sie auf die beiden Rehböcke zu, die jedoch versuchten in einen angrenzenden Maisacker zu flüchten, was jedoch aufgrund der Behinderung nicht möglich war. Vor Erschöpfung blieben sie am Ackerrand liegen. Bei den Böcken angekommen sahen die beiden Jäger, dass die Böcke mit einem alten Tornetz fest verbunden waren. Mit einem Messer schnitten sie das Netz von den Gehörnen und entließen die beiden jungen Böcke wieder in die Freiheit. Ein Weidmannsdank gebührt den beiden Jägern, vor allem Herrn Klug für die Rettung der beiden Böcke. Gedankenlos in der freien Natur entsorgte Altstoffe sind eine ständige Gefahr für unsere Tierwelt.
Reinhold Langer |