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Mythos und Wahrheit: Fünf Klarstellungen zur Jagd |
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1. Behauptung
Jäger können tun und lassen, was sie wollen. Niemand
kontrolliert sie.
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TATSACHE IST:
Die Jagd ist gesetzlich geregelt. Verstöße werden gerichtlich und vereinsrechtlich geahndet.
WEIL nur der jagen darf, der die Jägerprüfung bestanden hat, Jagdkarte und Jagderlaubnis hat.
WEIL Vorschriften genau regeln, wann, wo und wie gejagt werden darf oder muss. Verstöße sind klar feststellbar.
WEIL der Jäger zuverlässig sein muss und die Jagdausübung Rücksichtnahme und Verantwortung verlangt.
WEIL sich auch die Jägerschaft von Jägern distanziert, die sich nicht an Vorschriften halten.
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2. Behauptung
Jagen ist ein Hobby reicher Leute, einer elitären Clique.
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TATSACHE IST:
Jäger kommen aus allen Einkommens- und Berufsschichten.
WEIL jeder Jäger werden kann, der die erforderliche Qualifikationen hat.
WEIL man, auch ohne viel Geld aufzuwenden, Jäger sein kann.
WEIL die Menge der Jäger die Jagd nicht als Prestigefrage sieht.
WEIL auch derjenige jagen kann, der kein eigenes Revier besitzt oder gepachtet hat.
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3. Behauptung
Den Jägern geht es nur um „Trophäenkult“. Das Sammeln von Trophäen ist Angeberei.
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TATSACHE IST:
„Trophäenkult“ ist ein Schlagwort, das auf die Jagd nicht mehr zutrifft.
WEIL die Trophäe für den Fachmann wichtige Informationswerte über den Wildbestand besitzt. Sie hat daher zwar Bedeutung, aber nicht als Statussymbol.
WEIL der überwiegende Teil der Jäger die Trophäe nicht überbewertet.
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4. Behauptung
Jäger füttern Wild, um dann mehr abschießen zu können. Es sollte nur so viel Wild geben, sie die Natur erlaubt.
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TATSACHE IST:
Die Fütterung ist nur dann erlaubt, wenn die natürliche Äsung nicht ausreicht. Sie ist gesetzlich geregelt.
WEIL zur Hege alles gehört, was der Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestandes dient.
WEIL es zu den Aufgaben des Jägers gehört, für ein ausreichendes Nahrungsangebot zu sorgen.
WEIL ausgeräumte Feldfluren im Hebst und Winter dem Wild keine Deckung und kaum Nahrung bieten.
WEIL ständige Störungen abseits der Wege die Tiere daran hindern, die sichere Deckung zur Nahrungssuche zu verlassen.
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5. Behauptung
Jagd hat nicht mit Naturschutz zu tun. Der Sammel- und Beutebetrieb beherrscht den Jäger, das geht zulasten der Natur.
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TATSACHE IST:
Die jagdliche nachhaltige Nutzung beinhaltet die Verantwortung für die gesamte frei lebende Tier- und Pflanzenwelt. Die Jagd mit ihrer Hegepflicht dient dem Biotop- und Artenschutz.
WEIL sich Jäger nicht nur dem gesetzlichen Hegeauftrag verpflichtet fühlen, sondern von der Notwendigkeit der Erhaltung unserer Natur überzeugt sind.
WEIL der Schutz der Natur und der wild lebenden Tieren oberste Aufgabe der Jäger ist.
WEIL die Ausübung des Jagdrechtes an Grund und Boden gekoppelt ist. Jäger Können Naturschutzmaßnahmen am besten umsetzen.
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